Benjamin Niesky

"Benjamin Niesky" ist eine Erzählung mit halbautobiografischen Zügen. Der Protagonist Benjamin Niesky erklärt seine Welt, seine Sicht der Dinge, die Gott und die Welt betreffen, ganz gleich, ob sie nun im Realen existieren oder aber seiner Traumwelt entspringen. Er zieht aus alltäglichen Kleinigkeiten Parallelen, die Traum und Realität auf merkwürdige Weise miteinander verbinden. Am Ende könnte man glauben, das Eine könne nur mit dem Anderen existieren ...
Es ist leicht, eine Figur auf dem Papier zu erschaffen, existieren zu lassen mit Hilfe einer Feder und einem Tintenfass. Doch dieser Figur einen Lebensweg zu geben, ist schwer. Unweigerlich parallelisiert sich das Leben des Protagonisten mit dem seines Schöpfers und verschlingt es schließlich zu einem nicht unerheblichen Teil. Unmerklich verliert sich die Grenze zwischen beiden und irgendwann muss die Entscheidung getroffen werden, wer welches Leben lebt. Benjamin Niesky ist ein Mensch voller Gegensätze. Rastlos jagt er dem roten Faden des Lebens nach und läuft fast Gefahr, sich in der Grauzone zwischen Realität und Traumwelt zu verlieren.
Benjamin Niesky - übrig gebliebener Träumer in der Wirklichkeit oder Realist in einer Traumwelt?

Guten Tag!
Ich bin Benjamin Niesky. Ihr kennt mich nicht.
Wie denn auch.
Wer beschäftigt sich schon mit Menschen, die man nicht kennt.
Es ist uns egal, was mit ihnen passiert, ob man sie mag oder nicht.
Wenn sie auf der Straße stolpern, lachen wir höchstens schadenfroh.
Ihr Missgeschick ist schließlich nicht unseres.
Aber hinter den Gesichtern von fremden Menschen steckt manchmal ein interessanteres Schicksal, als wir uns das vorstellen können.
Vielleicht sind manche Menschen einsam, trauen sich aber nicht, mit anderen Leuten Kontakt aufzunehmen.
Andere verstecken ihre Unsicherheit hinter einer großen Klappe, nur um den anderen nicht zu zeigen, wie schwach sie in Wirklichkeit sind.
Aber genau deshalb möchte ich Euch mit mir bekannt machen, denn jeder Mensch ist auf irgendeine Weise interessant, auch wenn es auf den ersten Augenblick nicht so aussieht.
Die Entscheidung trifft jeder für sich allein.
Es ist nicht falsch, neugierig auf das Leben anderer Leute zu sein, wenn man ihnen mit dem gehörigen Respekt begegnet und die Interessen des anderen nicht verletzt.
Neugierde ist kein Zeichen von schlechter Manier, sondern eheer eines für Zukunft und Fortschritt.
Warum sonst können wir das Licht einschalten, wenn es draußen dunkel wird, oder können mit, über tausende Kilometer entfernt lebenden Freunden telefonieren.
Oder denkt nur einmal an die Möglichkeiten des Internets.
Wenn all die Erfinder dieser Dinge nicht neugierig gewesen wären, wo wären wir dann heute?
Wir säßen wahrscheinlich in einer Bretterbude bei Petroleumlicht und grübelten immer noch darüber, ob die Erde eine Scheibe oder eine Kugel ist.
Hey, Ihr! Wenn Ihr das anders seht, dann klappt das Buch wieder zu.
Auch, wenn Ihr dann niemals über die Grenzen eures Blickwinkels hinauskommt.
Aber ich bin ein netter Mensch und wünsche Euch trotzdem ein schönes Leben.
Alle anderen Menschen auf dieser Welt, die sich die Neugierde aus ihren Kindertagen im Herzen bewahrt haben, für alle, die noch an Märchen glauben, ( Es gibt auch Märchen für Erwachsene! ), für alle, die an das Gute im Menschen glauben, die bereit sind in das Leben und die Schicksale, wie immer sie auch aussehen mögen, einzutauchen, die seien hier auf das Herzlichste willkommen zu einer Reise durch das Leben von und mit
Benjamin Niesky

Hinweis

Dieses Buch ist aus rechtlichen Gründen leider nicht mehr verfügbar. Aber ich arbeite an einer Lösung.