Sehnsucht nach dem Tod

Meine innere Zufriedenheit ist fort
Und ich habe das Gefühl
An Milliarden Gedanken zu ersticken
Der Tag ist grauer
Als viele vorher
Und der Wunsch
Tot zu sein
Ist stärker als der zu leben
Mein Handeln ist nur noch Funktion
Von bewusstem Leben
Keine Spur mehr zu finden
Mein Kopf fühlt sich
Leer an und schwer
Jeder Gedanke spült Tränen in meine Augen
Hüllt mich ein
In Nebel und verhindert klares Denken
Was ist falsch
Was ist richtig
Was ist noch gut für mich
Ich weiß es nicht
Ich habe mich selbst verloren
Bin krampfhaft auf der Suche
Irre blind und taub
In mir umher
Orientierungslos
Und ohne Sinn
Träume am Tag mich ins Irgendwo
Und flehe nachts die Sterne an
Mir ein Zeichen zu geben
Mich befreien zu können
Doch wenn der neue Tag erwacht
Stehe ich wie jeden Morgen
In einem See aus Tränen
Kraftlos und ausgebrannt
Finde mich nicht
In Gegenwart noch Zukunft
Hab nur den einen Wunsch
Nicht mehr sein zu müssen